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Literatur live vorgetragen ist ein besonderes Hörerlebnis. Das Buch als Kontrapunkt zur medialen Welt.
»Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.« Groucho Marx
Für Kultureinrichtungen, Galerien (Ausstellungseröffnungen) und Firmen (Betriebsfeiern, Tagungen, Jubiläen) erstelle ich auch nach Ihren Vorgaben literarische Programme mit und ohne Live-Musik.
Lesungen für private Kulturevents und feierliche Anlässe gehören ebenfalls zu meinem Angebot.
Nachfolgend eine Auswahl aus meinen Programmen:
»Gelassen stieg die Nacht ans Land«
»Geheimes Bündnis verwandter Geister Brahms und die Schumanns«
»Samtfinger und Engel Frédéric Chopin und George Sand
»C & R Schumann ein Portrait in Worten und Musik«
Dazu ein Hörbeispiel: >Brief von Clara Wieck an Robert Schumann >weitere Beispiele
»Ein Meer von blauen Gedanken«
»Du innig Rot«
»Das Geheimnis verschwiegener Gärten«
»Wenn Du geredet hättest, Desdemona« / Christine Brückner
»Ein Winter auf Mallorca« / George Sand
»Wie leicht wird Erde sein lyrische Texte zur langen Reise«
»Auf leisen Sohlen...«
»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne« / Hesse
»Italienische Reise« / Goethe
»Ludwig I. und Lola Montez Der Briefwechsel«
»Wo die Sonne schlafen geht« (Märchen und Mythen erzählt)
Advents- und Weihnachtsgeschichten
Rezensionen finden Sie bei den Programmen
Zu den literarisch-musikalischen Programmen:
Die Nacht: Der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang steht im Zentrum. Sie inspirierte Dichter jeder Epoche, die das Ereignis Nacht in ihrer facettenreichen Stimmung und Erscheinungsform zum Ausdruck brachten. Der textliche Teil spannt einen Bogen von der Romantik bis in die moderne Literatur. Mörike, Uhland, Günderode, Rilke, Morgenstern, Bachmann u.v.a.m. werden zu Wort kommen. Das ausgewählte Musikprogramm begleitet die Texte, aber kontrapunktiert sie auch. Es erklingen Werke von Beethoven, Chopin, Liszt und.Ligeti, sowie die »Ondine« aus Ravels »Gaspard de la nuit«. Ravel thematisiert hiermit die Nacht wie auch den Traum, ohne den die Nacht nicht denkbar ist.
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Im Herbst 1853 wird Johannes Brahms zu einem Besuch bei dem Ehepaar Robert und Clara Schumann in Düsseldorf empfangen. Diese Begegnung ist für Brahms von großer Bedeutung. Er spricht später in einem Brief von Düsseldorf als seiner Heimat. Euphorisch stellt Schumann Brahms seiner Frau mit den Worten vor: Hier sollst du Musik hören, wie du sie noch nie gehört hast. Clara ist begeistert und schreibt in ihr Tagebuch: Da ist wieder einmal einer, wie eigens von Gott gesandt. Schnell entwickelt sich zwischen Brahms und den Schumanns eine intensive Freundschaft. Ein Bündnis verwandter Geister, das ein Leben lang dauern sollte.
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In Paris im Jahre 1837 lernen sich die beiden kennen. Zwei Künstlerpersönlichkeiten, die extrem verschieden sind. George Sand, die skandalumwitterte Schriftstellerin und Femme fatale der Pariser Gesellschaft, die Männerkleidung trägt und Zigarren raucht. Frédéric Chopin, Musiker und Komponist, der sich in der Gesellschaft eher scheu und zurückhaltend bewegt. Nach der ersten Ablehnung durch Frédéric Chopin kommt es zur Annäherung. Auf der Reise nach Mallorca entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung, die neun Jahre dauern sollte. Samtfinger und Engel nennen sich die beiden gegenseitig.
In Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und biographischen Notizen werden Spuren dieser Künstlerbeziehung nachgezeichnet.
>>> Rezension Neue Presse Coburg 5. Mai 2008 | »AugsburgerAllgemeine/Landsberg« 16.5.08
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Clara und Robert Schumann, Musikerpaar der Romantik, faszinieren nicht nur durch ihre Musik. Ihre Liebe und spätere Ehe rücken heute immer wieder ins Blickfeld des Interesses.
Diese Ehe wurde zum fruchtbaren Fundament für beide Künstler. Robert Schumann komponierte, Clara Schumann komponierte ebenfalls und interpretierte die Kompositionen ihres Mannes. Beide erfuhren durch ihre Beziehung in ihrem künstlerischen Schaffen eine Steigerung.
Aus dem umfangreichen Briefwechsel werden Ausschnitte vorgetragen,ergänzt durch Tagebuchaufzeichnungen und biografische Notizen. Klavierkompositionen von Clara und Robert Schumann begleiten das Programm und geben einen umfassenden Einblick in das Leben und Schaffen des berühmten Künstlerpaares.
>>> Rezension aus »Obermain-Tagblatt«
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»Ein Meer von blauen Gedanken«
Ein literarisches-musikalisches Programm über die Farbe Blau
Kaum eine andere Farbe hat bis heute so viele Künstler und Dichter inspiriert, hat ihre Phantasie so beflügelt wie die Farbe Blau. »BLAU die himmlische Farbe« heißt es bei Kandinsky. Dichter wie Eichendorff, Mörike, v. Arnim und Literaten des 20. Jahrhunderts wie Bachmann, Hesse, Kästner u.a. haben in ihren poetischen Werken der Magie der Farbe BLAU Ausdruck verliehen.
Hören Sie ein »Meer von blauen Gedanken« und musikalische Werke von Beethoven, Chopin, Ravel; lassen Sie sich in die geheimnisvolle Wechselwirkung zwischen Literatur und Musik entführen.
>>> Kunst und Kultur in Neuried
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»Du innig Rot«
Ein literarisch-musikalisches Programm zur Farbe Rot
Rot, die sinnlichste aller Farben, inspirierte Dichter und Maler gleichermaßen. »Du innig Rot« heißt es in einem Gedicht von Karoline von Günderrode. Hören Sie ein breit angelegtes Spektrum von Texten, in denen die Farbe Rot im Mittelpunkt steht. Klaviermusik vom 18. 20. Jahrhundert wird im musikalischen Teil des Programmes erklingen.
Texte und Gedichte von Hesse, Itten, Hemingway, Nestroy, Herder, Andersen, Kandinsky u.a.
Werke von Beethoven, Schubert, Chopin, Liszt, Brahms, Grieg und Ravel
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Gärten sind Spiegelbilder des Paradieses, Zufluchtsstätten vor dem Alltag. Dichter haben sich zu allen Zeiten von Gärten inspirieren lassen. In ihren Werken werden Gärten zu Orten des Vergnügens, der Liebesabenteuer und der Erinnerungen. Ein poetisch-musikalischer Spaziergang durch die Welt der Gärten.
>>> Rezension aus »Fränkischer Tag«
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Reden berühmter Männer sind uns überliefert. Hatten Frauen nichts zu sagen oder sind ihre Worte unbekannt geblieben?
In ihrem 1983 erschienem Buch lässt Christine Brückner dieses Manko nicht auf sich beruhen. Sie erfand Reden für Frauengestalten aus alten Mythen, für Musen, Geliebte und Ehefrauen großer Männer in Literatur und Geschichte.
Lassen Sie sich überraschen von der Stärke und Deutlichkeit der Worte dieser Frauen.
Klaviermusik von Beethoven, Chopin, Brahms, Ravel u.a. runden das literarische Programm ab.
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Im Oktober 1838 begibt sich George Sand mit ihrem Geliebten Frédéric Chopin auf die Insel Mallorca. Sie wollen dem Klatsch und Tratsch der Pariser Salons entfliehen. In der Kartause von Valldemosa komponiert Chopin seine berühmten Préludes und andere Werke von außerordentlicher Schönheit. George Sands Beschreibungen in »Ein Winter auf Mallorca« geben interessante Einblicke in das alltägliche Leben und die Befindlichkeiten der Reisenden. Es wird außerdem ein Bild der Insel gezeichnet, der Lebensart der Bevölkerung und der phantastischen mallorquinischen Landschaft.
Die Texte der Schriftstellerin George Sand und die Klavierkompositionen Chopins ergeben ein poetisch-musikalisches Programm von besonderem Reiz.
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Lyrische Texte zur langen Reise
Gedichte und Texte über den Tod aus der Anthologie »Wie leicht wird Erde sein«
Herausgegeben von Hilde Kümpers.
>>> Rezensionen: »Die Harke« (Nienburg)| »Lübbecker Kreiszeitung« | »Neue Westfälische«
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Poetisches von Pantoffeln, Schuhen und Füßen. In Geschichten und Gedichten kommen die Gebrüder Grimm, Heinrich Heine, Erich Kästner, Achim von Arnim u.a. zu Wort.
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Die Lesung mit Musik ist eine Annäherung an Hesse. Es werden Prosa und Lyrik (u.a. Kurzgefasster Lebenslauf, Brief eines 15-jährigen, Glück, Die Nürnberger Reise, Gedichte) mit ausgewählten Klavierwerken von Schubert, Mendelssohn u.a. vorgetragen.
>>> Rezensionen: »Merkur / Germeringer Ztg.«
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Im September 1786 reist Goethe, 37 Jahre alt, unter fremdem Namen nach Italien eine Reise, die fast 2 Jahre dauerte. »Früh drei Uhr stahl ich mich aus Karlsbad, weil man mich sonst nicht fortgelassen hätte. Die Gesellschaft, die den achtundzwanzigsten August, meinen Geburtstag, auf eine sehr freundliche Weise feiern mochte, erwarb sich wohl dadurch ein Recht, mich festzuhalten; allein hier war nicht länger zu säumen. Ich warf mich ganz allein, nur einen Mantelsack und Dachsranzen aufpackend, in eine Postchaise ... «
Goethes »Italienreise« ist nach wie vor der Klassiker des Literarischen Reisens, eine reiche Fundgrube an Eindrücken, Empfindungen und Gedanken. Goethes anschauliche Beschreibung, seine tiefe Verbundenheit mit der italienischen Landschaft, der Kunst, den Menschen sind es, die sein Werk auch heute noch spannend machen.
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Im Oktober 1846 beginnt in München eine geschichtsträchtige Affäre: Die Tänzerin Lola Montez, die sich als Spanierin ausgibt, möchte am Hoftheater ihr Debüt geben, doch der Intendant lehnt ab. Lola wendet sich an König Ludwig I. höchstpersönlich mit Erfolg. Die Begegnung des 60-jährigen Monarchen mit der 25-jährigen Tänzerin ist der Anfang einer leidenschaftlichen, romantischen und fatalen Liebesgeschichte. Mitte 1847 kommt es zu einer ersten Trennung zwischen den beiden, die den Anlass zu einem intensiven Briefwechsel gibt.
Die Gratwanderung der beiden Schreibenden zwischen höfischer Etikette und sinnlicher Leidenschaft macht ihren Briefwechsel zu einer ebenso amüsanten wie spannenden Lektüre. »Meine sehr geliebte Lolitta, Ich küße Deine Füße, Deine Hände, Deinen Mund.«
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Märchen und Mythen von der Sonne
(für Kinder ab etwa 5 Jahren)
Zu allen Zeiten waren die Menschen von der Majestät und dem Geheimnis der Sonne fasziniert. Die Lesung nimmt die Kinder mit auf einen Streifzug durch viele Länder, in denen Märchen über die Sonne erzählt werden. Indische Geschichten erzählen vom Entstehen der Sonne, Eskimo-Märchen von dem Verschwinden und Wiederauftauchen der Sonne, chinesische von der Reise zur Sonne und in russischen wird erzählt, wo die Sonne ihren Schlafplatz hat.
»Die Sonne will uns zum Narren halten. Sie bleibt am Himmel, um uns nicht zu zeigen, wo sie übernachtet. Aber es soll ihr nicht gelingen, uns zu täuschen. Wir warten, bis sie müde wird.«
Dauer: ca. 60 min
Weitere Themen für Kinder: Märchen aus verschiedenen Ländern; »Heldinnen« als Protagonistinnen von Erzählungen; Reisegeschichten; Geschichten von Gärten; Geschichten zur Nacht
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Advents- und Weihnachtsgeschichten
Die Lesung stellt bekannte und weniger bekannte Geschichten und Gedichte für die Weihnachtszeit vor. In humorvollen und nachdenklichen Texten wird der Zauber dieser Zeit eingefangen: Vorfreude, erster Schnee, Lichterglanz, Erinnerungen...
Dauer: ca. 60 min
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